Vom Sensor zur Karte mit Python und Arduino Nano ESP32

Internet der Dinge (IoT)

Zweitägiger Kurs, in dem Sie den Umgang mit Mikrocontrollern, IoT-Sensoren und Geodaten erlernen. Sie bauen einen eigenen IoT-Sensor, der Messungen durchführt und diese als GeoJSON für Karten und Geo-Anwendungen bereitstellt.
In diesem Kurs programmieren wir einen Mikrocontroller mit MicroPython auf einem Arduino Nano ESP32. Dadurch ist der Kurs besonders gut für Personen mit Python-Erfahrung geeignet. Vorkenntnisse in Elektronik oder eingebetteten Systemen sind nicht erforderlich.

Studiebelasting 2 dagen

Onderwezen door:

Joram van der Vlist
Niederländisch

Einführung in das Internet der Dinge (IoT) und Sensor-Messnetzwerke

Das Internet der Dinge (IoT) spielt bei der Erfassung von Geodaten eine immer größere Rolle. Sensoren, Mikrocontroller und GPS ermöglichen es, Messwerte direkt mit einem Standort zu verknüpfen (Geolokalisierung) und diese Daten über das Internet weiterzugeben.

Immer mehr Datensätze haben ihren Ursprung in einer physischen Messung in der realen Welt. Sensoren messen beispielsweise Temperatur, Luftqualität, Bodenfeuchte oder andere Umgebungsfaktoren. Diese Sensormessungen bilden die Grundlage für Anwendungen wie Smart Cities, Umweltüberwachung und digitale Zwillinge.

Zwischen einer Sensormessung und einem Datensatz, den man in einer Karte oder Analyse verwenden kann, liegt jedoch eine ganze Kette von Technologien. Ein Mikrocontroller liest Sensordaten aus, fügt über GPS Standortdaten hinzu und sendet die Daten über WLAN an eine API. Anschließend werden die Daten in einer Datenbank gespeichert und als Geodaten zur Verfügung gestellt.

In diesem Kurs bauen wir die gesamte IoT- und Geodatenkette selbst auf.

Wir arbeiten mit einem Arduino Nano ESP32, einem leistungsstarken Mikrocontroller mit integriertem WLAN. Anstelle von C++ verwenden wir MicroPython, eine Python-Implementierung für Mikrocontroller. Dadurch kannst du mit vertrauten Python-Konzepten arbeiten, während du die Hardware steuerst.

Die Sensordaten senden wir über WLAN an ein Backend. Dieses Backend läuft in Docker und wurde mit Python (FastAPI) sowie PostgreSQL/PostGIS entwickelt. Die Messwerte werden dort gespeichert und als GeoJSON veröffentlicht, einem weit verbreiteten Standard für Geodaten im Web.

So lernst du die gesamte Pipeline kennen:

Sensor → Mikrocontroller → IoT-Gerät → WLAN → API → Datenbank → GeoJSON → Karte

Die Einrichtung und Nutzung der Datenbank geht über den Rahmen dieses Kurses hinaus; siehe dazu unseren Folgekurs, der sich damit befasst: xxx

Während des Kurses befassen wir uns auch mit der Architektur hinter solchen Systemen. Du erhältst Einblicke, wie IoT-Sensoren, Web-APIs, Datenbanken und Geodatenstandards gemeinsam eine moderne Geodateninfrastruktur bilden.

Was Sie in diesem Kurs lernen

In diesem zweitägigen Kurs lernst du, wie man einen IoT-Sensor mit MicroPython baut und programmiert und wie Sensordaten schließlich als Geodaten verfügbar werden.

Unter anderem lernst du:

  • wie Mikrocontroller funktionieren
  • wie man einen Mikrocontroller mit MicroPython programmiert
  • wie man Sensoren anschließt und Sensordaten ausliest
  • wie man ein GPS-Modul für die Geolokalisierung einsetzt
  • wie man Sensordaten mit Standortdaten kombiniert
  • Wie IoT-Geräte Daten über WLAN an eine API senden
  • Wie Sensordaten in einer Datenbank gespeichert werden
  • Wie Daten als GeoJSON bereitgestellt werden
  • Wie die gesamte IoT- und Geodatenkette funktioniert

Am Ende des Kurses hast du einen funktionierenden Prototyp eines Geosensors gebaut.

Warum sollten Sie sich für diesen Kurs entscheiden?

Viele IoT-Kurse konzentrieren sich entweder nur auf Elektronik oder nur auf Software. In diesem Kurs kombinieren wir beides und stellen zudem einen klaren Bezug zu Geo-ICT und Geodaten her.

Ein wichtiger Vorteil ist, dass wir MicroPython verwenden. Dadurch können Teilnehmer mit Python-Erfahrung relativ schnell mit der Programmierung von Hardware beginnen.

Sie lernen nicht nur, wie ein Mikrocontroller funktioniert, sondern auch, wie Sensordaten letztendlich Teil eines Geodatensystems oder einer Kartenanwendung werden.

Für wen ist dieser Kurs gedacht?

Dieser Kurs richtet sich an Fachleute und Studierende, die verstehen möchten, wie IoT-Sensoren und Geodaten zusammenwirken.

Der Kurs eignet sich für:

  • GIS-Spezialisten
  • Geodatenanalysten
  • Python-Entwickler
  • Forscher, die Messungen im Feld durchführen
  • alle, die sich für IoT und Geodaten interessieren

Vorkenntnisse in Elektronik oder eingebetteten Systemen sind nicht erforderlich. Grundkenntnisse in Python sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.

Inschrijven

€1195,-
  • Studiebelasting: 2 Unterrichtstag(e) von 9.00 bis 16.00 Uhr.
  • Locatie: Apeldoorn oder online. Ein Termin vor Ort ist möglich; fordern Sie in diesem Fall bitte ein Angebot an.
  • Data: Es gibt mehrere Starttermine; weitere Informationen finden Sie auf der Anmeldeseite.
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Tagesablauf

Tag 1 – Programmieren von Mikrocontrollern und Sensoren mit MicroPython

Der erste Tag steht ganz im Zeichen der Grundlagen: Wir lernen, wie ein Mikrocontroller funktioniert und wie Sensoren angeschlossen und ausgelesen werden.

Wir beginnen mit einer Einführung in IoT-Geräte, Sensoren und Mikrocontroller. Anschließend installieren wir die Entwicklungsumgebung und schreiben die ersten Programme in MicroPython.

Themen von Tag 1

  • Einführung in das IoT (Internet der Dinge) und die Sensortechnologie
  • Was ist ein Mikrocontroller und wie funktioniert ein IoT-Gerät?
  • Einführung in den Arduino Nano ESP32
  • Installation der MicroPython-Entwicklungsumgebung
  • Grundlagen der Programmierung mit MicroPython
  • Code auf den Mikrocontroller hochladen
  • Ansteuerung einer LED (erste Hardware-Übung)
  • Arbeiten mit digitalen Pins
  • Anschließen und Auslesen von Sensoren
  • Erste Experimente mit Sensordaten

Am Ende von Tag 1 verstehst du, wie ein Mikrocontroller funktioniert und wie man ein IoT-Gerät mit Python programmiert.

Tag 2 – Vom IoT-Sensor zu Geodaten und GeoJSON

Am zweiten Tag bauen wir das System zu einem echten Geosensor aus.

Wir verbinden ein GPS-Modul mit dem Mikrocontroller, sodass jeder Sensorwert automatisch mit einem Standort versehen wird. Anschließend strukturieren wir die Daten und senden sie über WLAN an ein Backend.

Themen von Tag 2

  • Anschluss und Verwendung eines GPS/GNSS-Moduls
  • Arbeiten mit Breiten- und Längengraden (Geolokalisierung)
  • Kombinieren von Sensormessungen mit Standortdaten
  • Daten als JSON strukturieren
  • Sendedaten über WLAN senden
  • Kommunikation mit einer REST-API
  • Wie Daten in einer Datenbank gespeichert werden
  • Wie Sensordaten als GeoJSON-Geodaten verfügbar werden

Das Endergebnis des Kurses ist ein funktionierender IoT-Prototyp:
ein Sensor, der Messungen durchführt, seinen eigenen Standort ermittelt und die Daten als GeoJSON an einen Server sendet.

Studiebelasting 2 dagen
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Lernziele

Nach Abschluss dieses Kurses können Sie:

  • erläutern, wie Sensor-Messnetzwerke im Internet der Dinge (IoT) aufgebaut sind und wie Sensoren, Mikrocontroller und Datenströme zusammenwirken.
  • Sensoren an einen Arduino Nano ESP32 anschließen und Sensormesswerte auslesen.
  • einen Mikrocontroller mit MicroPython zur Erfassung von Sensordaten programmieren.
  • Sensordaten über WLAN an einen Server oder eine Web-API zu senden.
  • Sensormesswerte in JSON strukturieren und für die weitere Verarbeitung bereitstellen.
  • Sensordaten mit Python einlesen, analysieren und visualisieren.

 

Möchten Sie weitere Informationen?

Haben Sie Fragen zum Inhalt des Kurses? Oder sind Sie sich nicht sicher, ob der Kurs Ihren Lernzielen oder Wünschen entspricht? Bevorzugen Sie einen Inhouse- oder einen Privatkurs? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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