Vom Sensor zur Karte mit C++ und XIAO ESP32-C3

Internet der Dinge (IoT)

Im Kurs „Von Sensoren zur Karte: Arbeiten mit IoT und Geodaten“ lernst du, wie diese gesamte Kette funktioniert. In zwei Tagen baust du selbst einen IoT-Sensor, der Messdaten erfasst, diese mit Geolokalisierungsdaten anreichert und als GeoJSON zur Verwendung in Geo-Anwendungen veröffentlicht.

Studiebelasting 2 dagen

Onderwezen door:

Joram van der Vlist
Niederländisch

Einführung in das Internet der Dinge (IoT) und „Von Sensoren zur Karte“

In unserer zunehmend vernetzten Welt spielen Sensoren und intelligente Geräte eine wichtige Rolle bei der Erfassung von Informationen über die physische Umgebung. Das Internet der Dinge (IoT) ermöglicht es, Geräte, Sensoren und Systeme über das Internet miteinander zu verbinden. Dadurch können Messwerte aus der realen Welt automatisch erfasst, verarbeitet und weitergegeben werden. Werden diese Sensormessungen mit Standortdaten verknüpft, entsteht eine leistungsstarke Quelle für Geodaten, die für Analysen, Karten und Dashboards genutzt werden kann.

Die IoT-Technologie bildet die Grundlage für viele moderne Anwendungen wie Smart Cities, Umweltüberwachung, Infrastrukturmanagement und digitale Zwillinge. Sensoren messen beispielsweise Temperatur, Luftqualität, Lärm oder Bodenfeuchte und senden diese Daten über das Internet an Systeme, in denen die Informationen gespeichert, analysiert und visualisiert werden können.

In diesem Kurs lernst du, wie diese Kette von der Sensormessung bis hin zu Geodaten tatsächlich funktioniert. Du baust selbst einen IoT-Sensor, der Messdaten erfasst und diese Daten über das Internet als GeoJSON zur Verfügung stellt, sodass die Daten direkt in Karten und Geo-Anwendungen verwendet werden können.

Der Kurs ist praxisorientiert und leicht zugänglich gestaltet. Vorkenntnisse in Elektronik oder eingebetteten Systemen sind nicht erforderlich.

Die Grundlagen des IoT: Sensoren, Mikrocontroller und Datenströme

Das Internet der Dinge besteht aus einem Netzwerk von Geräten, die Sensoren nutzen, um Informationen zu erfassen und diese Daten über das Internet weiterzugeben. Der Kern eines IoT-Systems besteht in der Regel aus drei Komponenten: Sensoren, die Messungen durchführen, einem Gerät, das die Daten verarbeitet, und einem System, in dem die Daten gespeichert und für die weitere Analyse bereitgestellt werden.

In vielen IoT-Lösungen spielt ein Mikrocontroller eine zentrale Rolle. Dabei handelt es sich um ein kleines, programmierbares Gerät, das Sensordaten auslesen und verarbeiten kann. In Kombination mit einer Netzwerkverbindung, beispielsweise über WLAN, kann das Gerät diese Daten an einen Server oder in eine Cloud-Umgebung senden.

Werden Sensordaten mit Geolokalisierung kombiniert, beispielsweise über ein GPS-Modul, entsteht ein Datensatz, in dem jede Messung direkt mit einem Standort verknüpft ist. Dadurch können Sensormessungen auf Karten visualisiert oder für geografische Analysen genutzt werden.

Ein wichtiger Bestandteil moderner Geo- und IoT-Systeme ist die Verwendung offener Standards für den Datenaustausch. In diesem Kurs arbeiten wir mit JSON und GeoJSON, weit verbreiteten Formaten für den Austausch von Geodaten über Web-APIs.

Durch die Strukturierung von Sensordaten auf diese Weise lassen sich die Informationen problemlos in Dashboards, GIS-Systemen oder Webkarten nutzen.

Die Bedeutung des IoT in der modernen Geoinformationstechnologie

Die IoT-Technologie spielt in der Welt der Geoinformation eine immer größere Rolle. Während Datensätze früher oft manuell erfasst oder in regelmäßigen Abständen gemessen wurden, ermöglichen IoT-Sensoren die kontinuierliche und automatische Erfassung von Daten aus der physischen Welt.

Diese Technologie wird in verschiedenen Bereichen eingesetzt, beispielsweise:

  • Smart-City-Überwachung
  • Umweltmessungen und Luftqualität
  • Infrastruktur- und Anlagenmanagement
  • Landwirtschaft und Bodenüberwachung
  • Verkehr und Mobilität

Durch die Verknüpfung von Sensormessungen mit Standortdaten entsteht eine reichhaltige Quelle von Echtzeit-Geodaten. Diese Daten können für die Überwachung, Analyse und Entscheidungsfindung genutzt werden. In vielen modernen Systemen bildet das IoT daher einen wichtigen Baustein für digitale Plattformen, Dashboards und sogar digitale Zwillinge von Städten oder Infrastrukturen.

Der Kurs zeigt, wie diese Technologie in der Praxis funktioniert und wie Sensormessungen letztendlich Teil einer umfassenden Geodaten-Infrastruktur werden.

Was Sie im Kurs „IoT-Sensoren und Geodaten“ lernen

Arbeiten mit Mikrocontrollern und Sensoren

In diesem Kurs lernst du, wie man einen Mikrocontroller programmiert und wie man Sensoren anschließt, um Messdaten zu erfassen. Du arbeitest mit einem kompakten und kostengünstigen Mikrocontroller, der speziell für IoT-Anwendungen geeignet ist.

Du lernst, wie Sensoren Daten generieren und wie diese Daten von einem Mikrocontroller ausgelesen und verarbeitet werden. Dabei wirst du in die Grundlagen der Embedded-Programmierung in C++ eingeführt.

Durch diese praktischen Übungen erhältst du Einblicke in die Funktionsweise von IoT-Geräten in der Praxis und in die Erfassung von Sensordaten.

Von der Sensormessung zu Geodaten

Ein wichtiger Bestandteil des Kurses ist die Verknüpfung von Sensormesswerten mit Standortdaten. Durch den Einsatz eines GPS-Moduls kann jeder Messwert automatisch mit Längen- und Breitengrad versehen werden.

Die Sensordaten werden anschließend als JSON strukturiert und über WLAN an ein Backend gesendet. Dort werden die Daten in einer Datenbank gespeichert und über eine API zur Verfügung gestellt.

Die Messwerte werden schließlich als GeoJSON veröffentlicht, sodass sie direkt in Karten und GIS-Anwendungen verwendet werden können.

Auf diese Weise erleben Sie, wie ein vollständiger IoT-Datenstrom funktioniert: von der Sensormessung bis hin zu Geodaten, die auf einer Karte sichtbar sind.

Praktische IoT-Architektur: vom Sensor bis zur Karte

Während des Kurses erhältst du Einblick in die gesamte technische Kette hinter modernen IoT-Systemen. Du siehst, wie Sensoren, Mikrocontroller, Web-APIs und Datenbanken zusammenarbeiten, um Daten aus der physischen Welt in verwertbare Geodaten umzuwandeln.

Das Backend des Systems läuft in einer Containerumgebung und basiert auf Python (FastAPI) sowie PostgreSQL/PostGIS. Dadurch erhältst du auch Einblicke in den Aufbau moderner Dateninfrastrukturen.

Das Endergebnis des Kurses ist ein funktionierender Prototyp: ein IoT-Sensor, der Messungen durchführt, automatisch seinen Standort bestimmt und diese Daten an einen Server sendet, wo die Informationen als Geodaten zur Verfügung stehen.

Warum sollten Sie sich für unseren IoT-Kurs entscheiden?

Die Teilnahme an diesem Kurs bietet eine Reihe wichtiger Vorteile für Fachleute, die mit Geodaten, Technologie oder Dateninfrastrukturen arbeiten.

Praxisorientierter Ansatz
Du baust selbst einen IoT-Sensor und durchläufst die gesamte Kette von der Sensormessung bis hin zu den Geodaten.

Kombination aus IoT und Geoinformationen
Der Kurs konzentriert sich speziell auf die Verknüpfung zwischen Sensortechnologie und geografischen Daten.

Leichter Einstieg
Vorkenntnisse in Elektronik oder eingebetteten Systemen sind nicht erforderlich.

Einblick in moderne Datenarchitekturen
Du lernst, wie Sensordaten über APIs, Datenbanken und Webstandards für Karten und Analysen bereitgestellt werden.

Nach Abschluss des Kurses hast du ein gutes Verständnis dafür, wie IoT-Systeme funktionieren und wie Sensormessungen in nutzbare Geodaten für Karten, Dashboards und Analysen umgewandelt werden können.

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€1195,-
  • Studiebelasting: 2 Unterrichtstag(e) von 9.00 bis 16.00 Uhr.
  • Locatie: Apeldoorn oder online. Ein Termin vor Ort ist möglich; fordern Sie in diesem Fall bitte ein Angebot an.
  • Data: Es gibt mehrere Starttermine; weitere Informationen finden Sie auf der Anmeldeseite.
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Tagesablauf

Tag 1 – Einführung in den Mikrocontroller und die IoT-Hardware

Der erste Tag steht ganz im Zeichen der Grundlagen: Wir lernen, wie ein Mikrocontroller funktioniert und wie Sensoren angeschlossen und ausgelesen werden.

Wir beginnen mit einer Einführung in IoT-Geräte, Sensoren und Mikrocontroller. Anschließend installieren wir die Entwicklungsumgebung und schreiben die ersten Programme in C++.

Themen von Tag 1:

  • Einführung in das IoT (Internet der Dinge) und die Sensortechnologie
  • Was ist ein Mikrocontroller und wie funktioniert ein IoT-Gerät?
  • Installation der Entwicklungsumgebung
  • Grundlagen der Programmierung auf einem Mikrocontroller in C++
  • Code auf das Board hochladen
  • Ansteuerung einer LED (erste Hardware-Übung)
  • Arbeiten mit digitalen Pins
  • Anschließen und Auslesen von Sensoren
  • Erste Experimente mit Sensordaten

Am Ende des Tages verstehen Sie, wie ein Mikrocontroller funktioniert, wie man Sensoren anschließt und wie man ein IoT-Gerät programmiert.

Tag 2 – Vom IoT-Sensor zu Geodaten und GeoJSON

Am zweiten Tag bauen wir das System zu einem echten Geosensor aus.

Wir verbinden ein GPS-Modul mit dem Mikrocontroller, sodass jede Messung automatisch mit einem Geostandort versehen wird. Anschließend strukturieren wir die Daten und senden sie über WLAN an ein Backend.

Themen von Tag 2:

  • Anschluss und Verwendung eines GPS/GNSS-Moduls
  • Arbeiten mit Breiten- und Längengraden (Geolokalisierung)
  • Kombinieren von Sensormessungen mit Standortdaten
  • Daten als JSON strukturieren
  • Sensor-Daten über WLAN senden
  • Kommunikation mit einer REST-API
  • Wie Daten in einer Datenbank gespeichert werden
  • Wie Sensordaten als GeoJSON-Geodaten verfügbar werden

Wir zeigen, wie diese Daten im Backend erscheinen und wie Sensormessungen Teil eines IoT-Datenstroms in Richtung Cloud oder Datenbank werden.

Das Endergebnis von Tag 2 ist ein funktionierender Prototyp: ein IoT-Sensor, der Messungen durchführt, seine eigene Geolokalisierung ermittelt und die Daten als GeoJSON-Geodaten an einen Server sendet.

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Lernziele

Nach Abschluss des Kurses „Von Sensoren zur Karte“:

  • verstehst du, wie IoT-Sensoren und Mikrocontroller funktionieren
  • können Sie einen Mikrocontroller in C++ programmieren
  • kannst du Sensoren anschließen und Sensordaten auslesen
  • können Sie ein GPS-Modul zur Geolokalisierung nutzen
  • können Sie Sensordaten mit Standortdaten kombinieren
  • verstehst du, wie Daten über WLAN und eine API an einen Server gesendet werden
  • Sie wissen, wie Sensordaten in einer Datenbank oder einer Cloud-Umgebung gespeichert werden
  • verstehen Sie, wie Messwerte über eine API als GeoJSON-Geodaten verfügbar werden
  • erhalten Sie Einblick in die gesamte IoT- und Geodatenkette: vom Sensor bis zur Karte oder zum Digital Twin

Möchten Sie weitere Informationen?

Haben Sie Fragen zum Inhalt des Kurses? Oder sind Sie sich nicht sicher, ob der Kurs Ihren Lernzielen oder Wünschen entspricht? Bevorzugen Sie einen Inhouse- oder einen Privatkurs? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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