Der Kurs „QGIS-Anwendungsmanagement“ befasst sich mit der professionellen Verwaltung von QGIS in Unternehmen. Die Teilnehmer lernen, wie sie QGIS in einer Produktionsumgebung zentral installieren, konfigurieren, sichern und warten. Darüber hinaus werden die Themen Plugin-Verwaltung, Datenquellen, Updates und Supportprozesse behandelt. Der Kurs ist praxisorientiert und basiert auf Erfahrungen in kommunalen und behördlichen Umgebungen.
QGIS hat sich zu einer vollwertigen und weit verbreiteten Desktop-GIS-Lösung in Behörden und Organisationen entwickelt. Da QGIS Open Source ist und ohne Lizenzkosten zur Verfügung steht, steigen immer mehr Organisationen auf diese Software um. Dies erfordert jedoch eine professionelle Einrichtung und Verwaltungsstruktur, um Stabilität, Sicherheit und Kontinuität zu gewährleisten.
Das QGIS-Anwendungsmanagement konzentriert sich auf die Verwaltung von QGIS als organisationsweite Anwendung statt auf die individuelle Nutzung. Dazu gehören die zentrale Installation, Konfiguration, Versionsverwaltung, Plugin-Verwaltung sowie die Anbindung an Datenbanken und Dienste. Ein gutes Anwendungsmanagement sorgt dafür, dass Anwender innerhalb klarer Rahmenbedingungen effizient arbeiten können, während der Verwaltungsaufwand überschaubar bleibt.
QGIS innerhalb der Organisation
In einem professionellen Umfeld wird QGIS häufig von mehreren Abteilungen und Benutzergruppen eingesetzt. Das Anwendungsmanagement spielt dabei eine Schlüsselrolle, indem es Standards für Installationen, Profile und Einstellungen definiert. Dadurch entsteht eine einheitliche Arbeitsumgebung, in der Support, Dokumentation und Updates einfacher zu organisieren sind.
Darüber hinaus erfordert der Einsatz von Open-Source-Software klare Vereinbarungen hinsichtlich Governance, Support und Verantwortlichkeiten. Im Rahmen des Kurses wird erläutert, wie sich QGIS im Vergleich zu anderen GIS-Lösungen verhält und wie Organisationen diesbezüglich Richtlinien umsetzen können.
QGIS in der Praxis: Verwaltung, Konfiguration und Wartung
In der Praxis dreht sich die QGIS-Anwendungsverwaltung um das Treffen bewusster Entscheidungen. Welche QGIS-Version wird verwendet (LTR oder neueste Version)? Wie werden Updates getestet und bereitgestellt? Und wie geht man mit mehreren Versionen innerhalb einer Organisation um?
Während des Kurses lernen die Teilnehmer, wie sie QGIS zentral installieren und konfigurieren, Benutzerprofile verwalten und Standardeinstellungen festlegen können. Außerdem wird auf die Verwendung von Vorlagen, Projektstrukturen und die zentrale Speicherung von QGIS-Projekten eingegangen.
Bitte beachten Sie: Um an diesem Kurs teilnehmen zu können, sind fundierte Grundkenntnisse in QGIS erforderlich. Falls Sie diese noch nicht besitzen, empfehlen wir Ihnen, zunächst die QGIS-Grundlagenschulung zu absolvieren.
Plugins, Datenquellen und Verknüpfungen
Plugins machen QGIS leistungsstark, bringen aber auch Herausforderungen bei der Verwaltung mit sich. Nicht jedes Plugin ist für den Einsatz in einer Produktionsumgebung geeignet. Im Kurs „QGIS-Anwendungsverwaltung“ lernen Sie, wie Sie Plugins verwalten, auswählen und überprüfen, um Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten.
Darüber hinaus wird der Verwaltung von Datenquellen wie PostGIS-Datenbanken, Netzwerkdateien und Webdiensten (WMS/WFS) umfassende Aufmerksamkeit gewidmet. Dabei werden Themen wie Authentifizierung, Berechtigungsstrukturen und Leistungsoptimierung behandelt.
Wartung, Sicherheit und Support
Eine gut eingerichtete Verwaltungsumgebung beugt Störungen und Datenverlusten vor. Daher widmet sich der Kurs Wartungsprozessen, der Fehleranalyse, der Protokollierung und dem Aufbau einer Supportstruktur. Auch Themen wie die DSGVO, der Datenzugriff und die Sicherheit externer Anbindungen werden behandelt.
Der Kurs „QGIS-Anwendungsmanagement“ ist stark praxisorientiert. Die Teilnehmer können eigene Situationen und Fragestellungen einbringen, sodass der Inhalt optimal auf die tägliche Verwaltungspraxis abgestimmt ist. Je nach Erfahrung und Wünschen der Kursteilnehmer können Schwerpunkte innerhalb des Kurses gesetzt werden.
Für wen ist dieser Kurs gedacht?
Der Kurs richtet sich an:
GIS- und Anwendungsadministratoren
Funktionale GEO-Administratoren
IT-Administratoren, die QGIS betreuen
Organisationen, die auf QGIS umsteigen
Haben Sie noch wenig Erfahrung mit QGIS selbst? Dann empfiehlt es sich, zunächst einen QGIS-Grundkurs zu absolvieren.
Warum sollten Sie sich für den Kurs „QGIS-Anwendungsmanagement“ entscheiden?
Die Entscheidung für den Kurs „QGIS-Anwendungsmanagement“ bedeutet, sich für eine solide und zukunftssichere Einrichtung von QGIS in Ihrer Organisation zu entscheiden. Der Kurs zeichnet sich aus durch:
Praxiserfahrung: basierend auf der Verwaltung in kommunalen und professionellen Umgebungen
Sofort anwendbar: Fokus auf alltägliche Verwaltungsaufgaben
Struktur und Übersicht: Kontrolle über Installationen, Plugins, Daten und Updates
Mit diesem Kurs legen Sie ein solides Fundament für den nachhaltigen und professionellen Einsatz von QGIS in Ihrer Organisation.
Der erste Kurstag steht ganz im Zeichen der Schaffung einer soliden Grundlage für QGIS innerhalb der Organisation. Zunächst wird die Rolle von QGIS in der Organisation sowie die damit verbundenen Entscheidungen behandelt. Die Teilnehmer erhalten einen Einblick, wie sich QGIS im Vergleich zu anderen GIS-Lösungen positioniert und was der Einsatz von Open-Source-Software für Verwaltung, Governance und Support bedeutet.
Anschließend wird ausführlich auf die Installation und Verteilung von QGIS eingegangen. Dabei werden verschiedene Installationsmethoden behandelt sowie die Verwaltung mehrerer QGIS-Versionen nebeneinander. Ein Schwerpunkt liegt auf der Versionsverwaltung, der kontrollierten Durchführung von Updates und der Risikominimierung bei neuen Releases.
Ein wichtiger Bestandteil von Tag 1 ist die Konfiguration von QGIS. Die Teilnehmer lernen, wie Benutzerprofile aufgebaut sind und wie Einstellungen zentral festgelegt werden können. Durch die Anwendung von Standardkonfigurationen entsteht eine einheitliche Arbeitsumgebung für alle Benutzer. Außerdem wird besprochen, wie QGIS-Projekte strukturiert gespeichert werden können und wie mit festen Projektvorlagen gearbeitet werden kann, um Konsistenz zu gewährleisten.
Am Ende des ersten Tages haben die Teilnehmer ein klares Bild davon, wie QGIS technisch und organisatorisch eingerichtet werden muss, um in einem professionellen Umfeld stabil und kontrollierbar eingesetzt werden zu können.
Tag 2 – Verwaltung, Verknüpfungen und Kontinuität
Der zweite Kurstag konzentriert sich auf die tägliche Verwaltung von QGIS in einer Produktionsumgebung. Den Einstieg bildet die Plugin-Verwaltung, ein wesentlicher Bestandteil der QGIS-Anwendungsverwaltung. Die Teilnehmer lernen, wie sie ermitteln, welche Plugins für den Einsatz innerhalb der Organisation geeignet sind, und wie sie die Installation, Updates und Abhängigkeiten im Griff behalten.
Anschließend liegt der Schwerpunkt auf Datenquellen und Verknüpfungen. Es werden die Verwaltung von PostGIS-Datenbankverbindungen, die Verwendung von Authentifizierungsprofilen und die Einrichtung von Berechtigungsstrukturen behandelt. Außerdem wird auf Leistung und Stabilität bei der Arbeit mit zentralen Datenbanken und externen Diensten eingegangen.
Anschließend wird die Zusammenarbeit behandelt. Die Teilnehmer lernen, wie QGIS-Projekte von mehreren Benutzern genutzt werden können und welche Vereinbarungen erforderlich sind, um Konflikte und Fehler zu vermeiden. Dabei werden zentrale Speicherung, Versionsverwaltung und Arbeitsabläufe innerhalb von Teams betrachtet.
Der Kurs schließt mit den Themen Wartung, Sicherheit und Support ab. Dabei werden Themen wie Datensicherheit, DSGVO, Protokollierung, Fehleranalyse und Update-Richtlinien behandelt. Die Teilnehmer erhalten praktische Anleitungen, um eine Verwaltungs- und Supportstruktur einzurichten, die zu ihrer Organisation passt.
Am Ende von Tag 2 verfügen die Teilnehmer über das Wissen und die Einblicke, um QGIS innerhalb ihrer Organisation nachhaltig zu verwalten, zu unterstützen und weiterzuentwickeln.
Ist in der Lage, QGIS innerhalb einer Organisation zentral zu installieren, zu konfigurieren und zu standardisieren.
Kann eine verwaltbare QGIS-Umgebung mit klaren Vereinbarungen für die Versions- und Updateverwaltung einrichten.
Weiß, wie Plugins, Datenquellen und Datenbankverbindungen in einer Produktionsumgebung kontrolliert verwaltet werden.
Kann QGIS-Projekte, Benutzerprofile und Vorlagen einheitlich und sicher organisieren.
Ist in der Lage, einen geeigneten Verwaltungs-, Wartungs- und Supportprozess für QGIS einzurichten und durchzuführen.
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